Erfolg Archives - Der kleine Hai https://www.kleiner-hai.de/tag/erfolg/ Immobilien, Finanzen und Freude am sparsamen Leben Sat, 23 Dec 2017 12:53:38 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.9 Buchrezension: Das System Immobilie https://www.kleiner-hai.de/2017/12/buchrezension-das-system-immobilie/ https://www.kleiner-hai.de/2017/12/buchrezension-das-system-immobilie/#comments Sat, 16 Dec 2017 11:07:19 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=804 Wer Thomas Knedel kennt, hat auch vom Buch „Das System Immobilie“ gehört, welches Thomas (fast) verschenkt. Warum das Buch den völlig falschen Titel trägt, aber trotzdem sehr lesenswert ist, erfahrt ihr hier. 3 Fun-Facts bevor es los geht Der Österreicher Roberto weiterlesen...

The post Buchrezension: Das System Immobilie appeared first on Der kleine Hai.

]]>
Wer Thomas Knedel kennt, hat auch vom Buch „Das System Immobilie“ gehört, welches Thomas (fast) verschenkt. Warum das Buch den völlig falschen Titel trägt, aber trotzdem sehr lesenswert ist, erfahrt ihr hier.

Cover des Bucgs "Das System Immobilie"
(Partnerlink*)

3 Fun-Facts bevor es los geht

  • Der Österreicher Roberto Maier nennt die Instandhaltungsrücklage Reparaturfond. Sagt man das auch anderswo so?
  • Marcel Rutz bezahlt seine Verwaltungen in den USA per prozentualer Gebühr bezogen auf die Mieteinnahmen um sicherzustellen, dass diese ausreichend motiviert ist, bezüglich Vermietung und Mieterhöhungen. Ob das auch in Deutschland gehen würde?
  • Andreas Sell, der reichste Hausmeister Deutschlands, sagt: „Die Anzahl der Insolvenzen und der hohe Anteil profitloser Privatvermieter zeigen eindeutig, dass eben nicht jeder Immobilien kann!“ – sorry Steffi 😉

Das System Immobilie – Meine Lieblingskapitel

Das Buch „Das System Immobilie“ (hier zu bestellen*) besteht aus zwanzig Kapitel geschrieben von zwanzig Investoren – gestandene Profis berichten genau wie einige Junginvestoren von ihren Erfahrungen. Im Folgenden möchte ich meine Lieblingskapitel vorstellen. Das sind die Kapitel, die mir entweder inhaltlich oder vom Schreibstil besonders gut gefallen haben. Ich habe die Kapitel thematisch zusammengefasst – eine Sache, die ich beim Lesen des Buchs ein wenig vermisst habe.

Fix-and-Flip

Die Kapitel zum Thema Fix-and-Flip waren für mich besonders spannend, da ich ja kürzlich angefangen habe mich mit dem Thema zu beschäftigen und dabei gemerkt habe, dass es gar nicht so einfach ist, wie man im ersten Moment meinen könnte.

Gut zu vermieten und gut zu verkaufen muss nicht immer mit einander einhergehen. Deswegen dachte ich bisher, für ein Fix-and-Flip-Geschäft sollte ich fast ausschließlich auf die Wiederverkaufsaussichten achten. Allerdings habe ich im Kapitel von Roberto Maier gelernt, dass es auch beim Fix-and-Flip wichtig ist, dass man im Notfall das Objekt auch mit positiven Cashflow vermieten können sollte. Das ist nicht nur eine Maßnahme zum Risiko-Management sondern auch eine psychologische Unterstützung. Wer weiß, dass er im schlimmsten Fall selbst mit positivem Cashflow vermieten kann, kann bei Kaufpreisverhandlungen viel leichter hart bleiben.

Tipps von den Profis

Maximilian Loosen und Xavier de Graaf beschreiben in ihrem Artikel gut struktuiert wie bei ihnen ein Fix-and-Flip-Projekt abläuft. Standortanalyse, Cashflow-Analyse, Marktanalyse, zu allem haben sie wertvolle Tipps. Bei einem Mehrfamilienhaus ist es beispielsweise viel wichtiger als bei einer Wohnung die Bausubstanz gegen die Bauakte zu prüfen. Denn bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) gibt es eine ständige Kontrolle und Dokumentation von innen heraus. Das fehlt beim Mehrfamilienhaus natürlich völlig.

Zur Standortanalyse empfehlen die beiden den Wohninvestmentatlas von Dr Lübke & Kelber für die Makroanalyse und den Capital Immobilien-Kompass für die Mikroanalyse.

Bei der Verkaufspreisfindung sollte man nicht mit dem Maximum planen. Ein Verkauf leicht unter dem Marktwert erhöht das Tempo mit dem man verkaufen kann.

Sie weisen auch darauf hin, dass Fix-and-Flip „eines der riskantesten Geschäftsmodelle in der Immobilienbranche“ ist und empfehlen, sich für den Anfang erfahrene Partner zu suchen um Lehrgeld zu vermeiden.

Die Sonnenbrillen kommen

Auch bei Dr. Nico Bardowicks, dem Mann mit bunten Sonnenbrillen, geht es um Fix-and-Flip. Er beschreibt spannend anhand eines Beispiels, wie Aufteilergeschäfte mit Fix-and-Flip funktionieren. Besonders gefallen hat mir, dass er nicht nur beschreibt, wie alles abgelaufen ist, sondern auch welche Optionen er nicht gewählt hat. Das ist etwas, was mir nicht leicht fällt: Es gibt so viele Optionen, wie man vorgehen kann. Die richtige für sich selbst und das aktuelle Objekt zu finden ist nicht leicht und so fand ich es beruhigend zu sehen, dass auch Profis nicht immer im ersten Moment wissen, wie sie alles machen wollen.

Objekte mit kleinem Faktor

Über den Vortrag von Andreas Sell auf dem Immopreneur-Kongress 2017 habe ich bereits berichtet. Mein Eindruck vom Kongress hat sich beim Lesen seines Kapitels bestätigt: Er ist sehr bodenständig und warnt auch vor Risiken:

Die Gefahr, Immobilien teuer und – mit der Erkenntnis zukünftiger Jahre – vielleicht zu teuer gekauft zu haben, ist durchaus groß.

Er ist aber keinen Falls ein Bedenkenträger von der Sorte, der alles schlecht reden würde. Schließlich zeigt er selbst beeindruckend wie es geht richtig gute Deals mit Immobilien zu machen. Er kauft selbst höchstens mit Faktor 10 ein. Dass es diesen Faktor nicht geschenkt gibt ist klar: Er findet solche Faktoren entweder bei Objekten in besonderen Situationen (Instandhaltungsstau, Mietsituation, …) oder an entsprechenden Standorten. Für ihn interessant sind beispielsweise Städte mit einem schlechten Image aber kürzlich positiver Entwicklung.

Auch sehr interessant: Im Gegensatz zu den zur Zeit so beliebten 100%-Finanzierungen investiert Andreas Sell mit 40% Eigenkapital. Trotzdem erwirtschaftet er dank seiner Cashflow-starken Investments mindest 25%-EK-Rendite. Und was mir wirklich gut gefällt: Er schließt die Kredite ohne persönliche Haftung ab. Nur das jeweilige Objekt dient als Sicherheit. Nicht weil es sich selbst nicht traut – aber so trennt er Geschäft  und Privatvermögen.

Das Kapitel von Andreas Sell ist auf jeden Fall eines meiner Top-3-Kapitel aus „Das System Immobilie“ und sein Buch Der reichste Hausmeister Deutschlands* werde ich definitiv auch bald lesen.

Investieren in der Pampa

Auch Otto Hesse investiert an Standorten mit niedrigem Faktor. Oder wie er es ausdrückt: in der Pampa. Er beschreibt sehr schön, welche – auch menschlichen – Besonderheiten es bei Investments in Dörfern zu beachten gilt. Diese beiden Punkte aus seiner 10-Punkte-Liste finde ich besonders interessant. Ein Dorf muss maximal 10 bis 15 Minuten von der nächsten Autobahn entfernt sein und eine Grundschule mit 3 bis 4 Klassen pro Jahrgang haben.

Dazu hat er wirklich einen Schocker auf Lager: Bei dem Objekt welches er beispielhaft beschreibt, rechnete er mit einer Halbierung des Objektwerts in 15 Jahren. Überall steigen die Preise und Otto Hesse halbiert den Objektwert? Nein so schlimm ist es nicht. Aber er hat das Investment am Anfang so gerechnet, dass es selbst in diesem Fall für ihn noch sehr positiv ausgegangen wäre. Denn wer mit Faktoren um die 10 einkauft, der würde auch einen derartigen Rückgang des Objektwerts gut verkraften. In echt hat auch sein Objekt an Wert gewonnen und sein Investment war noch viel lukrativer als geplant.

Mich überzeugt das Konzept von Andreas Sell und Otto Hesse sehr: Renditestarke Investments, die eigentlich als recht riskant gelten würden, so zu managen, dass das Risiko am Ende vermutlich geringer ist, als bei der konservativsten Anlage in München oder Stuttgart. Blase? Mir doch egal, meine Immobilie hat sich schon zweimal abbezahlt!

Thomas Knedel: Das System Immobilie
(Partnerlink*)

Investieren in den USA

Joachim „Jack“ Bosch schreibt über Investieren in den USA. Über seinen Vortrag auf dem Immopreneur-Kongress 2017 habe ich bereits berichtet, auch darüber wie er gefeiert hat, dass man einen Mieter innerhalb von 23 Tagen vor die Tür setzen kann.

Auch wenn ich inhaltlich mit seinem Kapitel nicht so viel anfangen konnte, weil Investments in den USA für mich gerade nicht auf der Tagesordnung stehen, hat es großen Spaß gemacht, sein Kapitel zu lesen, weil es wirklich sehr gut geschrieben ist.

Er erzählt seine Geschichte, wie er über Grundstücke zu Häusern und schließlich zu großen Apartment-Komplexen gekommen ist. Während ich die Idee passiv in aktiven Immobilieninvestments mitzumachen – wie schon beschrieben – vorsichtig gesagt nicht so gut finde, muss ich zugeben, dass ich durchaus etwas Lust zum nachmachen verspürt habe, als er vom Grundstückshandel in den USA berichtet hat. Ein Grundstück hat kein Dach, welches kaputt gehen könnte – die technische Beurteilung ist also sehr viel einfacher. Und der fehlende Datenschutz in den USA erlaubt es einfach raus zu finden, wer seine Grundsteuer nicht bezahlt hat – und damit ein motivierter Verkäufer sein könnte. Dann fehlt zum großen Glück nur noch der Käufer. Aber auch für Grundstücke gibt es wohl spezialisierte Internetseiten, auf denen man diese anbieten kann. Wenn es nicht gerade der Nachbar kaufen möchte.

Ich hätte wirklich große Lust das einmal auszuprobieren. Aber mich hier richtig einzuarbeiten wäre sicherlich ein Projekt über mehrere Monate. Eigentlich wollte ich mit meinen Immobilien-Investments erst mal in Deutschland bleiben.

Kleine Appartements

Thorsten Vogt hat den Sinn seines Lebens im Erschaffen von Glückswohnungen für Glücksmieter gefunden. Auch wenn ich mir persönlich nicht vorstellen könnte, meinen Lebenssinn im Immobilien-Business zu suchen, so ist seine Idee nicht so esoterisch wie sie im ersten Moment klingen mag. Seine Nische sind kleine, bezahlbare, möblierte Designer-Wohnungen mit „eigenem Charme“.

Auch wenn mich persönlich der Stil seiner Designerin Julia Ballmaier nicht besonder anspricht, so finde ich die Idee genial Designer-Wohnungen mit Schrott- und Flohmarkt-Möbeln extrem kostengünstig auszustatten und dabei für wirklichen Charme zu sorgen. Im Buch Wohnen unter 1.000€* kann man schön sehen, wie sie arbeitet. In „Das System Immobilie“ gibt es im Kapitel von Thorsten Vogt auch eine Reihe von Bildern aus dem Buch Wohnen unter 1.000€ – leider nur in schwarz-weiß.

Eine ungewöhnliche Strategie

Jan Mittel schreibt in seinem Kapitel über Vermietung und Verkauf von Mini-Appartements. Dabei verfolgt er eine kombinierte Strategie aus Vermietung und Verkauf, wie ich sie bisher noch nirgends gesehen habe.

Bezüglich der Vermietung hat er eine sehr genaue Vorstellung seiner Zielgruppe: Beispielweise hat er sich auf japanische Studenten, die für ihr Auslandssemester schon vorab aus dem Heimatland eine Wohnung suchen, spezialisiert. Ein Vorteil dieser Gruppe: Japaner sind wohl deutlich kleinere Wohnungen gewohnt und empfinden auch 25 m² oder 30 m² als groß.

Eine weitere interessante Einsicht von ihm: Wer eine Ein-Zimmer-Wohnung kauft, kauft genau das: eine Ein-Zimmer-Wohnung. Wie viele Quadratmeter diese hat, spielt kaum eine Rolle. Dies kann man sich beim Einkauf zum Vorteil machen.

Da er sich auf junge, internationale Mieter konzentriert, ist es problemfrei möglich, zeitlich begrenzte Mietverträge abzuschließen. Diese nutzt er um zu demonstrieren, dass die von ihm genannten Mieten keine Wunschmieten sind, sonder real erzielbar sind. Gleichzeitig bleibt die Wohnung für Eigennutzer interessant, da der Mieter ohnehin bald wieder ausziehen wird. Er vereint also Vorteile von vermietet und von leer Verkaufen. Auch in der Zusammenarbeit mit Maklern hat er spannende Ideen. Sein Kapitel ist wirklich voller origineller Ideen und macht Spaß zum Lesen.

Ein Investment – Zwei Kapitel

Schön zu lesen ist auch das Kapitel von Diana Herein. Da sie sich auf die Suche nach einem neuen Standort macht, beschreibt sie viele Herausforderungen, die sich auch für junge Investoren stellen. Sie lässt nicht den Vollprofi raushängen sondern schreibt sehr einfühlsam aus der Perspektive eines Anfängers. Als es dann an den konkreten Deal geht, merkt man doch, dass sie als Frau von Thomas Knedel kein unbeschriebenes Blatt ist: Es geht um ein Paket von 24 Wohnungen.

Thomas beschreibt dann in seinem Kapitel den gleichen Deal nochmal. Allerdings aus einer anderen Perspektive. Das Eigenkapital für diesen Deal kommt nämlich von einem Co-Investor. Co-Investments sind nämlich ein Thema welches Thomas aktuell sehr beschäftigt, wie man auch schon mitbekommen hat, wenn man dem Immopreneur-Podcast und Thomas im Allgemeinen folgt.

 

Gesamteindruck

Erst beim Schreiben dieser Rezension ist mir aufgefallen wie viele gute Tipps in diesem Buch wirklich stecken. Beim Lesen wurde dieser Eindruck leider durch einige etwas schwächere Kapitel und die fehlende Struktur verwässert. Auch auffällig: Abgesehen von Andreas Sell waren es eher nicht die großen Namen, die mich in diesem Buch wirklich begeistert haben. Auch das Vorwort vom Investment Punk Gerald Hörhan hat mich etwas enttäuscht. Wer sein wirklich gutes Buch* gelesen hat, findet im Vorwort nichts Neues.

Aus meiner Sicht trägt dieses Buch den völlig falschen Name, denn mit System hat das Buch wenig zu tun. „Ein Immobilien-Potpourri“ hätte als Titel deutlich besser gepasst. Das zeigt sich schon darin, dass manche Autoren den Leser siezen währen andere beim „du“ bleiben. Auch haben die Autoren teils widersprüchliche Tipps (Fang mit einer Wohnung an <-> Fang gleich mit einem Mehrfamilienhaus an), was jedoch insgesamt einen sehr runden Blick auf das Thema Immobilie erlaubt. So viele Autoren wie das Buch hat, so viele Wege gibt es mit Immobilien Geld zu verdienen. Als jemand der gerade selbst dabei ist „seinen Weg“ mit Immobilien zu finden definitiv eine schöne Sammlung von Anregungen und Ideen und eine schöne Ergänzung zum Buch von Thomas Knedel Erfolg mit Wohnimmobilien*.

Das Buch hat 413 groß geschriebene Seiten und wird im Eigenverlag vertrieben. Es kostet inkl. Versand 6,95 € und kann hier* bestellt werden. Das Buch ist auch als Audiobuch* verfügbar. Ich habe das Audiobuch nicht gehört, aber da im Buch insgesamt nur sehr wenige Tabellen oder Abbildungen sind, ist es zumindest prinzipiell sehr gut dazu geeignet, gehört zu werden.

Werbung

Werbebanner Das System Immobilie
(Partnerlink*)

Bestelle jetzt* das Buch „Das System Immobilie“ (fast) geschenkt hier*!

 

Hinweis: Ich habe dieses Buch zur Rezension vollständig kostenlos erhalten.

(*) Partnerlinks: So gekennzeichnete Links machen das Produkt oder die Dienstleistung für Dich nicht teurer, aber wenn Du über diesen Link bestellst, bekomme ich eine kleine Provision. Du unterstützt damit meine Arbeit, die ich in diesen Blog rein stecke.

The post Buchrezension: Das System Immobilie appeared first on Der kleine Hai.

]]>
https://www.kleiner-hai.de/2017/12/buchrezension-das-system-immobilie/feed/ 1
So wurde ich als Sprecher auf den Immopreneur-Kongress eingeladen https://www.kleiner-hai.de/2017/10/so-wurde-ich-als-sprecher-auf-den-immopreneur-kongress-eingeladen/ https://www.kleiner-hai.de/2017/10/so-wurde-ich-als-sprecher-auf-den-immopreneur-kongress-eingeladen/#comments Mon, 30 Oct 2017 10:29:16 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=810 Ich werde auf dem Immopreneur Kongress(*) am 18./19. November in Darmstadt als Sprecher auftreten. Dort werde ich im Rahmen eines Live-Hackings zeigen wie sich ein Hacker Vorteile beim Immobilienkauf verschaffen könnte. Heute möchte ich davon berichten, wie ich es geschafft weiterlesen...

The post So wurde ich als Sprecher auf den Immopreneur-Kongress eingeladen appeared first on Der kleine Hai.

]]>
Ich werde auf dem Immopreneur Kongress(*) am 18./19. November in Darmstadt als Sprecher auftreten. Dort werde ich im Rahmen eines Live-Hackings zeigen wie sich ein Hacker Vorteile beim Immobilienkauf verschaffen könnte. Heute möchte ich davon berichten, wie ich es geschafft habe, dort als Sprecher eingeladen zu werden. Doch der Reihe nach.

Der Immopreneur Kongress

Der Immopreneur Kongress(*) richtet sich an private Immobilieninvestoren und wird dieses Jahr bereits zum zweiten Mal von Thomas Knedel veranstaltet. Thomas Knedel ist Autor des Buchs Erfolg mit Wohnimmobilien, mit dem ich den Einstieg als Immobilieninvestor gemacht habe, und Gründer der Immopreneur-Community. Ich habe im Immopreneur-Podcast vom Kongress erfahren und dachte: Da will ich hin! Allerdings sind die Tickets nicht ganz günstig. Dafür gibt es aber auch viele bekannte Sprecher. Besonders freue ich mich auf Investmentpunk Gerald Hörhan sowie Johann Köber, Autor des großartigen Buches Steuern steuern.

Bilder der Sprecher des Immopreneur-Kongresses
(*) Partnerlink

 

Der Kleine Hai als Sprecher

Ich wollte also zum Kongress und habe mir überlegt, wie ich das am besten anstelle. Schnell kam mir die Idee, dass es doch viel cooler wäre dort als Sprecher aufzutreten. Vermutlich gibt es jedoch sehr viele angehende Immobilieninvestoren mit zwei oder drei Objekten, die dort gerne sprechen würden. Daher entschied ich mich, nicht nur als Immobilieninvestor zu sprechen sondern als Hacker: Ein sogenanntes Live-Hacking, bei dem ich eigene Geräte mitbringe und zeige wie diese angegriffen werden können, habe ich schon oft auf vielen Veranstaltungen durchgeführt. Bisher jedoch nur für meine Arbeitgeber. Doch egal auf welcher Veranstaltung: Wenn es eine Auswahl gab, dann war das Live-Hacking immer einer der am meisten besuchten Vorträge.

Mein Bewerbungsvideo

Ich hatte keinen Zweifel, dass wenn ich dort erst mal sprechen würde, mein Vortrag super ankommen würde. Davon musste ich jetzt nur noch Thomas überzeugen. In einer Episode des Smart Passive Income-Podcasts hat Pat Flynn einmal davon erzählt, wie er ein Bewerbungsvideo bekommen hat. Jeden Tag bekommt er viele Anfragen von Leuten, die gerne beim ihm zu Gast im Podcast wären. Aus der großen Menge E-Mails heraus gestochen hat jedoch ein Bewerbungsvideo. Mittlerweile mag das vielleicht auch nicht mehr die allerneuste Idee sein, aber genau das war es, wofür ich mich entschieden habe. Ein Bewerbungsvideo:

Das Video ist nur mit einer Handy-Kamera aufgenommen, was man vor allem bei der Soundqualität merkt. Die Aufnahmen habe ich gemeinsam mit meiner Frau an einem schönen Sonntagmittag gemacht und wir hatten dabei wirklich Spaß. Den Schnitt habe ich dann an meinem freien Montag gemacht. Weil ich so etwas sehr selten mache, hat mich das dann fast den ganzen Montag gekostet, aber auch das war eine spannende Sache.

Zehn Minuten nachdem ich den Link zum Video verschickt habe, hat Thomas mich dann persönlich angerufen. Nein, tatsächlich hat es viel länger gedauert und ich hatte schon fast die Hoffnung aufgegeben, als ich einen Anruf von seinem Immopreneur-Best-Body Stephan Steup bekommen habe.

Jetzt freue ich mich schon sehr auf den Kongress!

Du auch?

Sollte tatsächlich jemand von Euch auch auf dem Kongress sein, würde ich mich natürlich riesig freuen, Euch dort zu treffen. In diesem Fall hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt mir eine Mail, dann können wir einen Treffpunkt vereinbaren.

Werbung

Wer noch kein Ticket für den Kongress hat, kann sich morgen, Dienstag, den 31.10.2017 ein solches zu besonderen Konditionen(*) sichern. Thomas scheint auch im Internetmarketing fit zu sein und veranstaltet einen Halloween-Flash-Sale für 24 Stunden. Wer wirklich hin möchte bekommt hier tatsächlich ein gutes Angebot(*). Über die ganz Fledermäuse und Kürbisse auf der Seite muss man einfach großzügig hinwegsehen.

(*) Partnerlinks: So gekennzeichnete Links machen das Produkt oder die Dienstleistung für Dich nicht teurer, aber wenn Du über diesen Link bestellst, bekomme ich eine kleine Provision. Du unterstützt damit meine Arbeit, die ich in diesen Blog rein stecke.

The post So wurde ich als Sprecher auf den Immopreneur-Kongress eingeladen appeared first on Der kleine Hai.

]]>
https://www.kleiner-hai.de/2017/10/so-wurde-ich-als-sprecher-auf-den-immopreneur-kongress-eingeladen/feed/ 4
Finanzielle Freiheit und Lebenskrisen https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/ https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/#comments Mon, 17 Jul 2017 10:07:01 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=761 Finanzielle Freiheit ist ein Thema zu dem ich bisher noch nicht viel geschrieben habe. Aus gutem Grund. Doch jetzt kann ich nicht mehr an mich halten, hier also mein Beitrag zur kontroversen Debatte. Was ist finanzielle Freiheit? Eigentlich würde ich weiterlesen...

The post Finanzielle Freiheit und Lebenskrisen appeared first on Der kleine Hai.

]]>
Finanzielle Freiheit ist ein Thema zu dem ich bisher noch nicht viel geschrieben habe. Aus gutem Grund. Doch jetzt kann ich nicht mehr an mich halten, hier also mein Beitrag zur kontroversen Debatte.

Was ist finanzielle Freiheit?

Eigentlich würde ich Begriffe gerne erklären bevor ich sie das erste Mal verwende. Bei der finanziellen Freiheit oder auch finanziellen Unabhängigkeit ist das Problem jedoch, dass uns das direkt zum Kern der Debatte katapultieren würde. Daher an dieser Stelle für diejenigen, die diese Begriffe gerade zum ersten Mal hören, nur eine Minimalvorstellung:

Die Idee der finanziellen Freiheit ist es, so viel Geld anzuhäufen, dass man davon bis zu seinem Lebensende leben kann. Da man meist nicht so genau weiß, wie lange das noch ist, soll der Geldhaufen so groß sein, dass man nur „von den Zinsen“ leben kann. Der Haufen selbst soll nicht mehr schrumpfen. Je nach Lebensstil braucht man dafür keine Millionen. Für 300.000 € auf dem Haufen kann man schon mit 1.000 € im Monat rechnen. Der Frugalist Oliver erklärt hier die 4%-Regel.

Worum wird jetzt gestritten?

Auffällig ist, dass besonders viele Blogs sich mit der finanziellen Freiheit beschäftigen, die von Leuten betrieben werden, die diese noch nicht erreicht haben. Das große Vorbild Mr Money Mustache hat es geschafft. Oliver setzt das super für den deutschsprachigen Raum um. Aber dann gibt es eben noch viele, die nur auf den Zug auf zu springen scheinen. Dass ich mich hier nicht einreihen wollte, ist einer der Gründe warum ich bisher zum Thema geschwiegen habe.

Ich kann verstehen, dass sich manch einer von den FF-Propheten gestört fühlen mag.

Holger von Zendepot tritt die Gegenrede an. Und Christian von Großmutters Sparstrumpf geht noch einen Schritt weiter:

Wenn du den starken Wunsch nach „finanzieller Freiheit“ verspürst, dann frage dich bitte: Stimmt etwas nicht mit meinem Job?

Ich gebe zu: Ich verspüre den starken Wunsch nach finanzieller Freiheit. Bin ich krank? Stimmt etwas mit mir nicht?

Macht mein Job mich unglücklich?

Das muss es sein. Schließlich arbeite ich auch jetzt schon nur vier Tage die Woche. Mein Job muss echt schlimm sein.

Aber warum macht mein Job mir dann so viel Spaß? Müsste ich meinen Urlaub nicht mit meiner Frau abstimmen, so würde ich definitiv meinen Urlaub auf unbestimmte Zeit verschieben – nur um beim kommenden Projekt von Anfang an dabei sein zu können – so sehr freue ich mich darauf.

Wenn auch nicht alle Projekte so cool sind, wie das kommende – mein Job macht mir Spaß! Ich gehe gern zur Arbeit ins Büro. Ich habe gute Arbeitsbedingungen. Ganz sicher betrachte ich meinen Job nicht als notwendiges Übel, auch wenn natürlich nicht immer alles so viel Spaß macht wie im Moment.

Warum möchte ich die finanzielle Freiheit erreichen?

Dies ist ein Thema, das ganze Blogparaden füllt. Ich kann das jetzt nicht in einem Absatz vollständig abhandeln. Daher nur ganz kurz an dieser Stelle:

Ich habe das Gefühl, dass es – in meiner Position – unverantwortlich wäre sie nicht anzustreben. Meine Frau und ich verdienen deutlich mehr Geld als wir fürs tägliche Leben brauchen. Wir wissen nicht, ob das immer so bleiben wird.

Äußere Zwänge zu minimieren erscheint mir sehr sinnvoll. So sehr mir meine Arbeit Spaß macht – es können Zeiten kommen in denen es etwas wichtigeres geben kann. Sei es den Kindern, die vielleicht mal kommen, beim Aufwachsen zu helfen, oder vielleicht möchte ich mich mal um meine Eltern kümmern, falls das erforderlich werden sollte. Der Schwiegervater einer Freundin ist gestorben und sie hatte ernsthafte Probleme im Job ein paar Tage frei zu bekommen um ihren Mann auf die Reise ins Heimatland des Vaters zu begleiten. In einer solchen Situation sagen zu können: Lieber Arbeitgeber, Du bist jetzt Prio 2. Gerne komme ich wieder und arbeite mit Spaß und voller Kraft mit, wenn ich wieder soweit bin. Aber die nächsten zwei Monate bin ich erst mal weg. Ab morgen.

Vielleicht möchte ich mich mal selbstständig machen, ohne Angst haben zu müssen, ob ich meinen Lebensunterhalt noch bestreiten kann. Halt, halt! In diesem Abschnitt geht es doch um finanzielle Freiheit und jetzt schreibe ich als Motivation, dass ich mich vielleicht einmal gerne Selbständig machen möchte?

Finanzielle Freiheit und (Extremely) Early Retirement

Hier kommen wir zum Kern der Debatte. Mir scheint, dass bei den Reden gegen die finanzielle Freiheit zwei Begriffe wild vermischt werden: Finanzielle Freiheit und Early Retirement.

Für mich bedeutet finanzielle Freiheit von einem auf den anderen Tag meinen Job kündigen zu können, ohne meinen Lebensstil (zu sehr) einschränken zu müssen. Die Freiheit ist, es zu können. Nicht zwangsläufig es auch zu tun.

Early Retirement hingegen wäre das, wogegen sich viele der Stimmen richten. Den Job mit 30, 40 oder 50 an den Nageln zu hängen. Weil man’s kann. Auch hier denke ich, ist ein Großteil der Kritik ungerechtfertigt. Ich habe großen Zweifel daran, dass sich die Studien über den Gesundheitseinfluss der Rente vom Regelrenteneintrittsalter genauso auf die „frühe Rente“ übertragen lassen.

Natürlich: Wer nur noch „Netflix und Chill“ oder Strand und Sonne vor hat, tut sich vermutlich nichts Gutes. Aber wo ist das denn der Fall? Wer jetzt so engagiert ist zu bloggen und sein Leben aktiv zu gestalten, der wird doch nicht von 100 auf 0 gehen. Es gibt so viele Möglichkeiten sein Leben zu gestalten und aktiv zu leben. Auch ohne Vollzeit-Angestellten-Job.

Lottogewinn und Sinn des Lebens

Was würdest du gerne tun, wenn sich morgen herausstellen würde, dass ein entfernter Onkel dir 2 Millionen Euro vermacht hat? Welche Pläne hättest du dann für dein Leben?

Diese Frage, die Christian hier stellt, kann ich leider noch nicht zufriedenstellend beantworten. Das ist auch der Hauptgrund, weswegen ich mich bisher noch nicht zum Thema geäußert habe.

Tatsächlich wünsche ich mir nicht im Lotto zu gewinnen. Vorsichtshalber spiele ich auch kein Lotto. Die finanzielle Freiheit ist ein Ziel, welches ich mir gemeinsam mit meiner Frau gesetzt habe. Das möchte ich auch mit ihr gemeinsam erreichen. Ein Lottogewinn würde mir die Möglichkeit nehmen, das selbst zu schaffen. Ich weiß, dass die Einstellung aus verschiedenen Gründen kritisch zu hinterfragen ist – aber an dieser Stelle wollte ich das einfach mal ehrlich mitteilen.

Ich weiß auch wirklich noch nicht, wie ich mir das Leben in finanzieller Freiheit vorstelle. Ich denke dabei tatsächlich an eine Art von Early Retirement. Momentan stelle ich mir eine Selbstständigkeit vor mit einem Thema, welches mir mehr Spaß machen würde als das große Geld bringen. Dazu viel Reisen und Familienzeit. Das ist aber wirklich noch nicht ausgegoren. Vielleicht werde ich auch noch einige Jahre nach Erreichen der finanziellen Freiheit einfach weiterarbeiten. Und zwei mal im Monat mehr Essen gehen. Wer weiß.

Der Sinn des Lebens

Eines ist aber für mich klar: Nur aus Angst in ein Loch zu fallen oder nichts mit mir anfangen zu können, kann ich nicht aufhören die finanzielle Freiheit anzustreben. Mich selbst von Arbeit abhängig zu machen (durch übermäßigen Konsum) nur damit mir der Lebenssinn, meine Familie und mich zu ernähren, nicht verloren geht – das kommt nicht in Frage.

Wenn man sich Gedanken über das Thema finanzielle Freiheit und die damit verbundene Möglichkeit des Early Retirement macht, kommt man unter Umständen schnell dazu, sich mit dem Sinn des Lebens zu beschäftigen. Mich hier aus Angst vor unbequemen Fragen in die Abhängigkeit zu stürzen und zu verhindern, dass ich die finanzielle Freiheit erreiche – das kann nicht die Lösung sein!

Aus diesem Grund zählen für mich all die Studien über das Glück der Arbeit und das Unglück der Rente nicht. Das wäre für mich Selbstbetrug. Oder anders ausgedrückt:

Keine finanzielle Freiheit ist auch keine Lösung!

The post Finanzielle Freiheit und Lebenskrisen appeared first on Der kleine Hai.

]]>
https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/feed/ 8
Jung und erfolgreich https://www.kleiner-hai.de/2017/02/jung-und-erfolgreich/ https://www.kleiner-hai.de/2017/02/jung-und-erfolgreich/#comments Sat, 04 Feb 2017 11:40:13 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=546 Ich hatte kürzlich Gelegenheit mit einem Geschäftsführer einer erfolgreichen Firma mit ca. 1000 Mitarbeitern zu sprechen. Das Besondere: Der Geschäftsführer hat gerade seinen Posten angetreten und ist noch keine 40 Jahre alt. Ich habe Ihn darauf angesprochen, wie es dazu weiterlesen...

The post Jung und erfolgreich appeared first on Der kleine Hai.

]]>
Ich hatte kürzlich Gelegenheit mit einem Geschäftsführer einer erfolgreichen Firma mit ca. 1000 Mitarbeitern zu sprechen. Das Besondere: Der Geschäftsführer hat gerade seinen Posten angetreten und ist noch keine 40 Jahre alt. Ich habe Ihn darauf angesprochen, wie es dazu kam.

Bescheidenheit

Als erstes nannte er  den Umstand „Generationenwechsel“. Er meinte eine komplette Generation sei bei der Nachfolger-Suche ausgelassen worden. Die Firma wolle jemanden, der mindestens „Digital Native“ sei. Die Firma solle schneller und agiler werden.

Das ist eine sehr bescheidene Antwort, aber ich habe dann doch nochmal nachgehakt: „Das ist verständlich, aber vermutlich war jung sein nicht Deine einzige Qualifikation, da hätte es ja sicher noch einige andere Kandidaten gegeben. Was hast also Du richtig gemacht?“

Drei Punkte

Dann nannte er drei Punkte: Schon in sehr jungen Berufsjahren hat ihn die Firma für ein paar Jahre ins Ausland zum Arbeiten geschickt. Das werde natürlich immer gern gesehen. Ein weiterer Punkt sei seine Führungserfahrung. Er hat schon einige Jahre eine Abteilung geleitet. Dass es eine der erfolgreichsten Abteilungen der Firma war, hat er zwar nicht erwähnt, aber geschadet hat das sicher auch nicht. Und als letzten Punkt nannte er, dass sein Vorgänger, der ihn empfohlen hatte, gemerkt habe, dass er bereit ist, seine eigenen Interessen denen der Firma unterzuordnen.

Die eigenen Interessen unterordnen

Gerade den letzten Punkt finde ich sehr interessant, weil ich einen sehr ähnlichen Satz in meinem letzten Arbeitszeugnis stehen habe. Allerdings gibt es hier ja sehr gegensätzliche Meinungen. Auf der einen Seite der CEO, der sagt, dass ihn genau das weiter gebracht hat. Auf der anderen Seite gibt es viele Leute, die das Gleiche von sich behaupten und sagen „aber das hat mir noch nie jemand gedankt“. Natürlich glaube ich auch, dass man gerade im Umgang mit dem Arbeitgeber seine eigenen Interessen nicht vergessen darf. Auf der anderen Seite zeigt sich einmal mehr, dass es nicht das Jammern ist, was einen weiterbringt, sondern eine proaktive Einstellung im Sinne von Stephen Covey1.

Fazit

Nicht jeder strebt eine große Karriere an. Aber auch wer das nicht tut, kann aus dem letzten Punkt sicherlich etwas mitnehmen. Anstatt mit dem „üblichen Gejammer“ mitzumachen, sollte man viel mehr aktiv werden und selbst gestalten.

The post Jung und erfolgreich appeared first on Der kleine Hai.

]]>
https://www.kleiner-hai.de/2017/02/jung-und-erfolgreich/feed/ 3