Kommentare zu: Finanzielle Freiheit und Lebenskrisen https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/ Immobilien, Finanzen und Freude am sparsamen Leben Sun, 12 Aug 2018 19:03:12 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.9 Von: Vega https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/#comment-188 Sun, 12 Aug 2018 19:03:12 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=761#comment-188 Als Antwort auf mafis.

Hi Mafis,
Du sprichst mir aus der Seele.
Mich interessiert das Thema finanzielle Freiheit ebenso brennend. Wenn ich die Sache hinterfrage ist es aber der Beruf der mich nervt und in dem ich keinen Sinn mehr sehe. Ich brauche einen Job der mich zufrieden macht. Das ist das wichtigste. Als Hauptverdiener in einer Familie ist es leider nicht leicht das alte Gehalt zu bekommen.
Mal sehen wohin meine Reise geht…

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Von: Derrek Vinyard https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/#comment-170 Sat, 06 Jan 2018 09:33:21 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=761#comment-170 Sehr schöner Artikel!
Ich selbst interessiere mich auch schon seit vielen Jahren für das Thema finanzielle Freiheit. Alleine Gedanke jeden Tag aufs Neue frei entscheiden zu können welcher Tätigkeit man am heutige Tage nach geht ist so motivierend, dass es mir nicht schwer fällt auf Konsum zu verzichten und das Geld lieber in Dividenden Aktien zu stecken. Mit 300.000 EUR übrigens knapp 1.000 EUR Dividendenerträge zu erzielen, wie oben im Beitrag beschrieben, ist gar nicht so unrealistisch. Ich selbst habe dieses Ziel bereits fast erreicht und kämpfe weiter um jeden Euro Dividendenertrag. Es gibt da so ein Tool, Dividenden Simulator Pro, habt ihr vielleicht schon mal gehört, wenn nicht vielleicht auch für Euch interessant, kostet nämlich nix 😉 Ist erstaunlich was man mit Dividendenaktien erreichen kann. Laut dem Tool überschreiten alleine meine Dividenden im Alter von 50 Jahren mein Arbeitseinkommen. Das ist mein erklärtes Ziel, finanziell frei mit 50! Ich hoffe ihr kommt Eurem Ziel auch einen Schritt näher! PS: Guter Blog

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Von: Gustus Gonas https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/#comment-120 Sat, 22 Jul 2017 08:56:49 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=761#comment-120 Ich bewege mich ebenfalls zwischen den beiden Welten – die Tendenz geht etwas mehr zu Oliver als zu Holgers kritischem Beitrag.

Ich denke Holger hat da eine andere Sicht, weil die Schafe weitestgehend im Trockenen sind und auch aus eigener Erfahrung Ärzte derzeit jobtechnisch weniger Unsicherheiten als der Schnitt der arbeitenden Bevölkerung zu fürchten haben. Da denkt man dann wieder etwas lockerer.

Gleichzeitig wird mir bei der oberen Definition von FF, dass man nur noch von den Zinsen leben möchte wieder etwas anders. Ich kann mir vorstellen, dass man dann nie genug bekommt, immer mehr Sicherheitspuffer („die Kurse könnten sich ja halbieren“) einbaut und sich damit höhere Ziele setzt als sinnvoll sind.

Mein Weg: Mindestlebensunterhalt durch Kapital mit Verzehr (warum nicht das Ersparte selbst nutzen, warum verzichten um reich zu sterben?). Die Extras dann durch Arbeit finanzieren. Für die Hobbies wird man schon immer noch genug zusammen bekommen.

Wie seht ihr das?

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Von: Reinsch https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/#comment-118 Fri, 21 Jul 2017 12:02:05 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=761#comment-118 Als Antwort auf Dummerchen.

„Oder ist dieser entspanntere Umgang mit dem Thema einfach nur zu langweilig für einen Blog?“

Das dürfte für eine Vielzahl von FI/RE Blogs der Grund sein. Als ich mich eine Weile in der Reise- Backpacker- Aussteigerblog Szene herumgelesen habe konnte man Ähnliches beobachten:

Quasi wöchentlich ein neuer Blog wo mal schnell ein fertiges Design genommen wird, dazu ein paar Posts mit allgemeinem Blabla und Plattitüden rausgerotzt, und das Ganze vollgestopft mit allen Monetarisierungsmöglichkeiten die so einfallen.

Und tada: Fertig ist die Cashcow, wo man nun nur noch die Einnahmen zählen muss. Naja, das zumindest ist der Wunsch dahinter…

Ich selbst bin auch näher beim Frugalisten Oliver, auch wenn ich für bestimmte Dinge nicht bereit bin zu verzichten/sparen. Dazu gehören hochwertige Lebensmittel, mein Fitnesstraining, und ja, auch für meine Playtation verschwende ich gern Geld…
Es ist nicht so, dass mich mein Job krank oder depressiv macht. Aber es gäbe sicher einige Projekte, mit denen ich meinen Tag lieber verbringen würde. ich lerne häufig interessante Startups/Projekte im Bereich ökologische Landwirtschaft kennen, oder Forschungsprojekte. Leider ist hier kaum die Möglichkeit gegeben, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Die oben angesprochenen 2 Millionen würden mir erlauben in solche Projekte mein Herzblut zu stecken, ohne mich darum zu sorgen wie ich denn meine Miete zahle.

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Von: Dummerchen https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/#comment-117 Fri, 21 Jul 2017 07:01:14 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=761#comment-117 „Wenn man sich Gedanken über das Thema finanzielle Freiheit und die damit verbundene Möglichkeit des Early Retirement macht, kommt man unter Umständen schnell dazu, sich mit dem Sinn des Lebens zu beschäftigen. Mich hier aus Angst vor unbequemen Fragen in die Abhängigkeit zu stürzen und zu verhindern, dass ich die finanzielle Freiheit erreiche – das kann nicht die Lösung sein!“

Die Frage ist für mich, ob man beim Suchen nach dem Sinn des Lebens nicht erkennt, dass das Hier und Jetzt einen nicht zu unterschätzenden Wert hat. Je älter ich werde, umso mehr bemerke ich die vielen kleinen (und großen) Schicksale in meinem Umfeld. Plötzlich ist das Leben von einem Schicksalsschlag auf den Kopf gestellt oder gar beendet worden.

Wer sich einer höheren Sparquote wegen selbst einschränkt, sollte in meinen Augen die Prioritäten überdenken. Wer all sein Geld heute rausbläst als gäbe es kein Morgen, sollte ebenfalls darüber nachdenken. Ich finde beide Extreme schlimm. Leider wird in vielen FF-Artikeln komplett Schwarz-Weiß gemalt. (Sowohl Frugalisten-Oliver als auch Zendepot-Holger bedienen sich dieses Stilmittels.) Wer nicht eisern spart, gehört zu den unreflektierten Konsumjunkies und wer nicht ans heute denkt, verpasst das Leben.

Gibt es keinen Mittelweg? Kann nicht einfach ein bewusster Umgang mit dem Geld angestrebt werden, der dazu führt, dass man monatlich *etwas* zur Seite legt? Ohne FF-Gedanken? Einfach so. Und irgendwann wird man dieses Geld dann eben mal wieder ausgeben. Weil man die langersehnte Weltreise machen möchte oder weil man seine Altersrente aufstocken möchte oder weil man 10 Jahre früher in Rente gehen will und die Zeit finanziell überbrücken muss. Alles ganz entspannt und mit viel Gelassenheit.

Vermutlich muss man im besten Selbstoptimierungswahn „Always-Aim-High“ folgen, SMARTe Ziele definieren und mit Excel-Tabellen seine Sparquoten mit der Welt teilen, die natürlich ohne jede Einschränkung möglich waren. Wer nicht mindestens 50% (besser 70%) wegspart, sollte unbedingt ein schlechtes Gewissen haben und seine verschwenderische Lebensweise überdenken – diese Attitüde einiger Blogger finde ich bedenklich.

Oder ist dieser entspanntere Umgang mit dem Thema einfach nur zu langweilig für einen Blog?

Liebe Grüße
Dummerchen

PS: Vielleicht werde ich auch irgendwann mal FF. Keine Ahnung. Das Ziel zu haben stört mich nicht, aber das Wie und Warum finde ich mitunter bedenklich.

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Von: mafis https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/#comment-116 Tue, 18 Jul 2017 12:18:02 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=761#comment-116 Ehrlich? Mich hat die finanzielle Freiheit sehr fasziniert am Anfang. Mittlerweile habe ich herausgefunden warum. Endlich nicht mehr arbeiten müssen. Yeah. Eigentlich tue ich sehr gerne sinnvolle Dinge und mache sogenannte Arbeit gerne. Locker mal Sechszig Stunden in der Woche.

Nur habe ich in den letzten zwei Jahren ein Job angetreten, welche in vielen Bereichen komplett gegen meine Vorstellungen kämpft. So sehr das es mich richtig demotiviert. Ist man so ausgehungert klingt die finanzielle Freiheit, wie die Oase in der Sahara. Nur leider mehr das bei mir wohl eher eine Fata Morgan geworden.

Als ich das verstanden habe, habe ich begonnen mir andere Fragen zu stellen. Vor allem die Frage was möchte ich arbeiten. Etwas das mich erfüllt jeden Tag und mich fordert. Darauf arbeite ich jetzt hin.

Natürlich will ich die finanzielle Freiheit immer noch. Aber mittlerweile aus anderen Gründe. Dem Grund eine Arbeit zu tun, welche mich ganz und gar erfüllt. Das klappt mit einem ordentlichen Polster natürlich umso besser. Man muss sich einfach weniger Gedanken machen und kann mal mehr riskieren.

Vielleicht bin ich dann in 5,10,20,40 Jahren mal finanziell Frei. Ist mir mittlerweile relativ egal. Hauptsache ich habe bis dahin mein Bestes gegeben und habe auch dabei noch gelebt und für meine Sache geblutet.

Gruß,
mafis

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Von: Ex-Studentin https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/#comment-115 Tue, 18 Jul 2017 05:26:01 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=761#comment-115 Ich würde 2 Millionen Erbe nicht ablehnen.. Gleichzeitig will ich mich auf das Ziel der FF auch nicht versteifen. Irgendwer auf der Welt muss arbeiten, es können nicht alle um die Welt reisen. Gleichzeitig muss nicht jeder 40h die Woche arbeiten.. Ich habe vor der FF keine Angst. Ich glaube aber nicht, dass ich sie erreiche, weswegen ich mein Glück anders finden muss.

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Von: Finanziell Frei mit 30 - Dominik https://www.kleiner-hai.de/2017/07/finanzielle-freiheit-und-lebenskrisen/#comment-114 Mon, 17 Jul 2017 12:42:05 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=761#comment-114 Ich kann Dir nur voll zustimmen zu Deinem Artikel.
Besonders Dein letzter Satz gefällt mir sehr gut.
Du kannst gerne häufiger über das Thema schreiben.

SChöne Grüße
Dominik

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