Sparen im Luxus-Urlaub: 4 Wochen USA

Fast vier Wochen sind wir durch die USA gereist. In dieser Zeit haben wir viel gesehen und in unserem Luxus-Urlaub die Freude am Sparen erlebt, so dass ich hier gerne davon berichten möchte. Nebenbei werdet Ihr erfahren was kurze Zinsbindung im Urlaub für Vorteile hat.

New York

Begonnen hat unsere Reise in New York. Fünf Nächte in New York zu übernachten kann teuer werden. Aber dank AirBnB hatten wir nicht nur ein Zimmer für uns, sondern auch fast eine ganze Wohnung. Von den Mitbewohnern haben wir so gut wie nichts gesehen. Und für $50 pro Nacht in Manhattan war das ein guter Deal. New York war aber die einzige Stadt, in der wir AirBnB genutzt haben, in allen anderen Städten hatten wir das Gefühl bei Booking.com ein besseres Preisleistungs-Verhältnis zu finden.

Kinky Boots

Eines unserer großen Highlights hatten wir gleich zu Beginn: Wir haben das Broadway-Musical „Kinky Boots“  angeschaut. Musik und Bühnenshow waren großartig und wir hatten super Plätze. Normal hätten die $180 pro Person gekostet. Aber an den TKTS-Ticketständen gibt es auf die Restbestände für den selben Abend 50%-Rabatt. Man kann sich die Plätze nicht aussuchen, es werden immer die besten noch verfügbaren Plätze verkauft. Auf dem Times Square ist die riesige Schlange kaum zu übersehen. Wer keine Lust hat für die reduzierten Tickets zwei Stunden anzustehen, geht einfach zu TKTS South Street Seaport, wo man schon nach 15 Minuten seine Tickets in der Hand hält. Kinky Boots kommt jetzt übrigens auch ab Dezember nach Hamburg.

Bühnenbild von Kinky Boots
Broadway-Musical Kinky Boots

Staten Island Ferry

Als guter Tourist ist ein Besuch bei der Freiheitsstatue natürlich Pflicht. Davon zeugen auch die Heerscharen von Ticketverkäufern sobald man sich der Fähre nähert. Doch statt $18.50 für eine Fahrt zu Liberty Island zu berappen, kann man auch die Fähre zu Staten Island nehmen. Die fährt direkt an Liberty Island vorbei, so dass man den perfekten Blick auf die Staute bekommt und zwar gratis. Die Fähre verkehrt alle 30 Minuten und ist tatsächlich immer kostenlos. Dazu gibt es nicht nur den Blick auf die Statue sondern auch eine beeindruckende Sicht auf die Manhatten-Skyline. Uns hat die Fahrt so gut gefallen, dass wir die Runde noch ein zweites Mal bei Nacht gemacht haben.

Skyline New York
Blick von der Staten Island Ferry auf Manhattan

Skyline

Ein Blick auf New York von oben kann unglaublich teuer sein: $54 kostet ein Besuch im Empire State Building, wenn man bis ganz nach oben möchte. Aber wir hatten Glück: Shama Zehra, Gründerin der App Jetzy und Pakistans jüngste Vorzeigeunternehmerin, deren Erfolgsgeschichte schon von Forbes vorgestellt wurde, hat uns zu ihrem Geburtstag eingeladen. Und zwar in die PHD Rooftop Lounge, die einen beeindruckenden Blick über das nächtliche New York bot. Na gut – ich gebs ja zu: Sie hat nicht nur ihren Geburtstag gefeiert sondern auch den Start ihrer App „Jetzy“ und hat dafür bei Couchsurfing eine Einladung gepostet, die wir glücklicherweise gefunden haben. Aber wir haben ihr auch kurz zum Geburtstag gratuliert.

Kleiner Hai vor der Manhattan-Skyline bei Nacht
Der kleine Hai auf der Geburtstagsfeier von Shama Zehra

Kayaking

Einen ganz anderen Blick auf New Yorks Skyline kann man beim Kajak fahren auf dem Hudson River genießen. Zwanzig Minuten kostenlos paddeln kann man zum Beispiel am Pier 96 beim Manhattan Community Boathouse. Ehrenamtliche geben die Kajaks aus und es ist wirklich ein Spaß im Wasser neben der hektischen Metropole eine kurze Auszeit vom Stadtleben zu nehmen.

Frau im Kajak im Hudson River vor der Skyline
Frau Hai paddelt im Hudson River

Shakespeares Macbeth

New York Classical Theatre führt jedes Jahr im Sommer umsonst und draußen Theaterstücke auf. Jede Szene findet an einem anderen Ort statt und so folgt das Publikum den Schauspielern – in unserem Fall durch den Brooklyn Bridge Park. Das Shakespeare-Englisch war unglaublich schwierig zu verstehen, aber ein Erlebnis war es trotzdem!

Brooklyn Botanic Garden

Als meine Frau vorgeschlagen hatte, den botanischen Garten in Brooklyn zu besuchen, war ich nicht gerade völlig aus dem Häuschen. Aber der Garten war großartig. Nicht nur wegen der Vielfalt der Pflanzen, aber auch als Park einfach wunderschön. Und in den Gewächshäusern gabs Bonsais, Tropen und sogar Wüste. Normalerweise kostet der Eintritt $15, aber da wir an einem Dienstag hin sind war es, wie jeden Dienstag, kostenlos.

Seerosen und Bambus
Gewächshaus im Brooklyn Botanic Garden

Philadelphia und Baltimore

Mit Bussen sind wir nach Philadelphia und Baltimore weiter gereist. Dort haben wir jeweils zwei Nächte verbracht. Das Besondere daran: in beiden Städten haben wir Couchsurfing-Hosts gefunden. Für die, die es nicht kennen: Auf Couchsurfing stellen Einheimische Reisenden ihre Couch, ein übriges Bett oder gar ein Gästezimmer kostenlos zur Verfügung. Die Idee ist jedoch nicht nur günstig zu übernachten, sondern sich auch gegenseitig kennenzulernen. In Philadelphia hat uns Michelle aufgenommen, die in einem Haus mit rund 15 anderen Studenten wohnt. In ihrem Zimmer hatte sie ein Extra-Bett auf dem wir schlafen konnten. Sie war sehr interessiert an Deutschland und Russland und wie wir die USA sehen. In Baltimore haben wir bei Kate und Rob übernachtet und hatten dort sogar ein Gästezimmer mit Bett nur für uns. Rob arbeitete als Stadtentwickler in der Entwicklungshilfe und hatte sehr interessante Einsichten dazu, wie Entwicklungshilfe funktionieren sollte.

Ich wollte nicht den gesamten Urlaub über nur Couchsurfing machen, weil etwas mehr Privatsphäre und Unabhängigkeit auch schön ist, aber für zwischendurch definitiv eine Bereicherung und coole Erfahrung!

Werbeschild vor blauem Himmel
Ein Hauskäufer wirbt in Philadelphia

Washington, DC

Washington ist die Hauptstadt der kostenlosen Museen. Die Anzahl und Qualität der Museen ist extrem beeindruckend. Im Luft- und Raumfahrtmuseum hatten wir einen pensionierten Airline-Piloten als Führer, der die Geschichte der Luftfahrt so anschaulich und mit so viel Begeisterung erzählt hat, dass man nur mitgerissen sein konnte. Das Natural-History-Museeum zeigt mit einer unglaublichen Vielfalt an Exponaten die Geschichte der Erde. Auch hier haben wir eine kostenlose Führung mitgemacht und so verstanden, warum ein Museum Plattentektonik erklärt und Edelsteine und Tier-Exponate zeigt. Auch der Zoo in Washington ist kostenlos und der Besuch dort war schön, aber wir hatten uns ein klein wenig mehr erhofft. Der Zoo in Leipzig zum Beispiel ist um Welten besser.

Viele Flugzeuge im Luft- und Raumfahrmuseum
Hier endete die Führung im Luft- und Raumfahrmuseum

Die Vorteile der kurzen Zinsbindung

Eigentlich wollten wir unsere Reise in Florida fortsetzen, doch weil uns dann Hurrikan Irma in den Weg kam, haben wir unsere Reise an der Westküste fortgesetzt. Schon in Deutschland hatten wir den Flug von Washington nach Miami gebucht.

Dabei sind mir die Parallelen zur Zinsbindung aufgefallen. Auf der einen Seite bringt eine langfristige Zinsbindung – also das frühe Buchen von Flügen und Unterkünften – Sicherheit in Form von Planbarkeit. Auf der anderen Seite nimmt man sich damit auch viel an Flexibilität. Die Hotline-Telefonate haben uns einiges an Zeit und Nerven gekostet, bis der Flug letztendlich kostenlos storniert war. Und wir waren sehr froh, dass wir noch keine Hotels in Florida gebucht hatten, die wir ja auch noch alle hätten stornieren müssen.

Flexibilität hat also durchaus auch ihre nicht zu unterschätzende Vorteile. Da wir fast alle Unterkünfte kurzfristig gebucht haben, konnten wir kurzfristige Angebote und Vorteile mitnehmen und unsere Aufenthalte beliebig verlängern oder verkürzen. Allerdings hat diese Flexibilität auch ihren Preis: Es ist kein gutes Gefühl am Abend einzuschlafen und noch nicht zu wissen, wo man die nächste Nacht verbringen wird. So ist es uns beispielsweise gegangen, als wir abends entschieden haben, die Reise am nächsten Tag nach Miami wegen des Hurrikans nicht anzutreten.

Wegen der enormen Wertsteigerung, die unser Bauprojekt erfährt, habe ich mir schon überlegt, dass es doch besser gewesen wäre, nur kurzfristig zu finanzieren, dann hätte ich mit Fertigstellung die Möglichkeit gehabt direkt zu verkaufen. Andererseits schlafe ich jetzt sehr ruhig, weil ich weiß, dass durch die langfristige Zinsbindung nicht anbrennen kann.

Den Wert der Flexibilität sollte man aber auch bei Rentenprodukten wie Riester nicht vernachlässigen.

Las Vegas

Wir haben unsere Reise also an der Westküste fortgesetzt und der günstigste Flug dorthin führte uns nach Vegas. Ich liebe Vegas.

Gewinnen

Als absoluten Spartipp kann ich natürlich nur empfehlen, beim Glücksspiel zu gewinnen. Verlieren eignet sich hierfür weniger. Mutig wie ich bin, habe ich also $10 gesetzt und bin mit $20 nach Hause gegangen.

Hart arbeiten

Auch im Urlaub kann man mal ne Stunde hart arbeiten. So gibt es in Las Vegas im MGM-Hotel das „CBS Television City Research Center“. Jede Serie, die in den letzten 20 Jahren auf CBS erschienen ist wurde dort – und nur dort – darauf getestet, wie gut sie beim Publikum ankommt. Meine Frau und ich haben dann also den Piloten einer bis dahin unveröffentlichten Serie gesehen und bewertet. Und weil das so harte Arbeit ist, haben wir auch noch je $20 dafür bekommen.

Insgesamt haben wir also $50 in Las Vegas gut gemacht. Ich hatte schon viele Ideen, wofür wir diese $50 unvernünftiger Weise ausgeben könnten, weil wir die ja eigentlich gar nicht hätten. Aber meine Frau blieb hart: Die $50 dürfen nicht leichtfertiger ausgegeben werden als der Rest unseres eigenen Geldes. Recht hat sie.

Shows

Wer eine Show in Las Vegas sehen möchte, sollte dringend die Preise vergleichen. Fast alle Shows finden in Hotels statt. Wir haben bei der Reservierungshotline eines Hotels Glück gehabt und die Show dort für $30 pro Ticket statt online $50 oder ganz ohne Discount $70 bekommen, obwohl wir für den gleichen Abend gebucht haben.

Viele Leute unter dem künstlichen blauen Himmel der Freemont-Street
Freemont in Las Vegas: Viel lustiger als auf dem Strip

Sparmöglichkeiten im Urlaub

Auch auf dem Rest unserer Reise gab es noch einige Momente in denen wir uns über tolle Deals und Sparmöglichkeiten gefreut haben, aber die oben genannten waren sicher die Highlights. Jetzt möchte ich noch ein paar generelle Spartipps für Urlaubsreisen (nach Amerika) geben.

Google nach „free things to do in …“

Es ist eigentlich so trivial, dass man es nicht aufschreiben müsste, aber die Ergebnisse sind so großartig, dass ich es doch erwähnen möchte. Neben den vielen Möglichkeiten, die es gibt, sich darüber zu informieren, was man in einer Stadt tun und sehen kann, sollte man auf jeden Fall auch nach „free things to do in …“ oder „cheap things to do in …“ googlen. Man hat im Urlaub  meist nur eine stark begrenzte Zeit in jeder Stadt und warum sollte man für tolle Erlebnisse bezahlen, wenn es auch viele ebenso tolle kostenlose Aktivitäten gibt? Natürlich haben wir in vielen Städten für tolle Attraktionen auch bezahlt, aber wir haben nirgendwo einen City-Pass oder ähnliches kaufen müssen, weil wir gar nicht so viel Zeit hatten, neben all den tollen kostenlosen Dingen, die es zu tun gab, auch noch so viel Geld auszugeben.

Nutze Supermärkte

Auch im Urlaubsland gibt es Supermärkte und diese sind für Touristen nicht tabu. Es spart einem nicht nur so manchen Restaurantbesuch, es ist auch noch spannend zu sehen, was im Urlaubsland so in den Regalen liegt. Frühstück und Abendessen kann man beispielsweise super im Hotel mit den Lebensmitteln aus dem Supermarkt zu sich nehmen. Und da wir die Minibar mit den überhöhten Getränkepreisen eh nicht nutzen, haben wir mit etwas Glück sogar noch einen Kühlschrank zur Verfügung. Messer und Gabel? Das verleiht das Hotel-Restaurant gerne. Für das zweite Frühstück am morgen kann man sich bequem was einpacken. Und so bleibt nur noch eine Mahlzeit, die man unterwegs abdecken muss. Und da bei hilft zum Beispiel Yelp.

Nutze Yelp

Während Yelp in Deutschland leider recht ungenutzt ist, ist es in Amerika eine wahre Fundgrube. Wenn wir unterwegs also ein (Fastfood-)Restaurant gesucht haben, sind wir so vorgegangen: Yelp-Filter auf $ (bei einer Skala von $ bis $$$$), Radius 6 Blocks und sortiert nach Bewertung absteigend. So haben wir richtig gute Burger, Burritos, wirklich leckeres, frisch zubereitetes Sushi, und verschiedenste Arten von Pizzen gefunden. Aber auch spannende mediterrane Gerichte waren mit dabei. Auffällig: Fast immer waren die Restaurants, die wir so gefunden haben, von Einheimischen gut besucht. Fast alle Restaurants bieten auch noch einen 50 % – Rabatt, wenn man zu zweit kommt: Teilt man sich eine Mahlzeit, zahlt man pro Person nur die Hälfte. Und abends im Hotel wartet ja schon eine große Mahlzeit auf einen.

Water Fountains

Wer den ganzen Tag unterwegs ist, muss vor allem bei warmen Temperaturen viel trinken. So viel kann man gar nicht mit sich rumtragen. Glücklicherweise gibt es in Amerika fast überall sogenannte water fountains. Da es nicht so angenehm ist, daraus zu trinken, haben wir einen Pappbecher mit uns rumgetragen. Der hat gut in die Tasche gepasst und wurde bei Bedarf alle zwei oder drei Tage ausgetauscht.

Water-Fountain neben einer Bank
Mit Water-Fountains kann man viel Geld sparen und ist nie durstig

Günstig Übernachten

Sicherlich der größte Posten unserer Reisekosten waren die Übernachtungen. Wir haben eine Reihe von Möglichkeiten genutzt unsere Übernachtungskosten möglichst gering zu halten. Je nach Stadt haben wir die besten Angebote entweder auf Booking.com oder bei AirBnB gefunden. Bei AirBnB ist es der „Normalfall“, dass man in einem privaten Zimmer in der Wohnung des Vermieters wohnt. Das ist natürlich nicht so komfortabel wie ein Hotel, aber manchmal eben günstiger. In vielen Fällen hatten wir jedoch – besonders in Städten mit hohen Hotelpreisen – das Gefühl, dass die Preisleistung bei AirBnB nicht stimmt. Wenn ich günstigere Hotels als Zimmer in einer Wohnung finde, dann passt das für mich nicht mehr. Es lohnt sich aber auf jeden Fall auf beiden Platformen zu suchen. Sehr schnell zu guten Ergebnissen kommt man bei Booking, wenn man als Filter Hotels mit Bewertung 7+ (oder 8+ wenn man es wirklich schön mag) einstellt und dann nach Preis sortiert.

Aber auch auf Google Maps kann man gut nach Hotels suchen. Vor allem, wenn man ein Hotel zwischen zwei Stationen sucht ist Google Maps super. Beispielsweise lässt sich die Fahrt von Los Angeles nach San Francisco super teilen. Zwei Stunden am Abend und 3,5 Stunden am nächsten Morgen sind nicht nur angenehmer zu fahren sondern erlauben auch noch sehr günstige Übernachtungen mitten im Nirgendwo.

Apropos fahren: Während es fast überall extrem viel teurer ist, einen Mietwagen an einer anderen Station abzugeben als abzuholen, scheint das bei der Strecke Las Vegas – San Francisco kaum der Fall zu sein. Ich habe schon länger nicht mehr verglichen, aber als ich vor einiger Zeit sehr intensiv verglichen habe, war billiger-mietwagen.de  immer die günstigste Option – auch um in Amerika zu buchen. Die Abwicklung war auch immer sehr angenehm. Man muss nur auf die Bewertungen des Anbieters achten, wenn der Mietwagen nicht von einer der großen Firmen kommt.

Natürlich macht auch Couchsurfing die Reise günstiger, aber wer das ausschließlich zum Sparen machen möchte, ist bei Couchsurfing eher falsch.

Nutze Uber und Lyft

Eigentlich sollte die Überschrift ja heißen gehe zu Fuß und nutze öffentliche Verkehrsmittel. Aber wenn wir mal davon ausgehen, dass das ohnehin klar ist, dann ist Uber und Lyft im Vergleich zu Taxis eine große Ersparnis. Insbesondere für Neukunden. Sowohl Uber als auch Lyft verschenken in den USA an allen Ecken Neukundengutscheine für Freifahrten im Wert von $10 bis $15. Da wir zu zweit unterwegs waren haben wir dann also zwei mal zwei Freifahrten gehabt. Diese haben wir hauptsächlich für die Wege von und zu den Flughäfen mit viel Gepäck genutzt. Am Ende haben wir dann sogar noch eine Fahrt gemacht, die wir bezahlt haben. War ja schließlich ein Luxus-Urlaub.

Flugsuche

Artikel darüber, wie man günstige Flüge findet gibt es im Internet viele und vielleicht schreib ich auch mal meinen eigenen, an dieser Stelle nur wenige Tipps von mir. Die Powersuche bei swoodoo erlaubt es Flugpreise in einem bestimmten Zeitraum von einem bestimmten Flughafen zu suchen.

Wenn ich also weiß, dass ich jetzt plötzlich dringend an die Westküste möchte, dann öffne ich einfach die Powersuche und schaue, welche Zielflughäfen in diesem Monat die günstigsten sind. Auch wenn der einzelne Flug dann etwas teurer wird, als die gezeigten Preise, weil man eben nicht den günstigsten Flug des gesamten Monats nehmen kann, so habe ich die Erfahrung gemacht, dass der gefundene Zielflughafen trotzdem der günstigste bleibt.

Den konkreten Flug suche in dann mit Plus-Minus-3-Tage-Option bei kayak. Durch das Buchen von Multi-Stop oder Gabelflügen kann man manchmal auch noch sparen. Hier bietet es sich jedoch an, durch das Nutzen der Plus-Minus-3-Tage-Option für die einzelnen Segmente die günstigsten Flugzeiten vorab zu ermitteln.

Fazit

Fast vier Wochen durch die USA zu reisen ist definitiv ein Luxus-Urlaub und ein tolles Erlebnis, aber noch lange kein Grund sich die Sparrate für den Rest des Jahres zu ruinieren. Und als motivierter Investor findet man auch im Urlaub viele interessante Anregungen.

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4 thoughts on “Sparen im Luxus-Urlaub: 4 Wochen USA”

  1. Sehr hilfreicher Artikel! Verrückt, dass ihr einfach „mal so“ auf einem fremden Geburtstag wart. Ich will nächstes Jahr nach NY und muss mir noch überlegen, was wie ich das am klügsten anstelle. Zu teuer soll es nicht sein (denke da an 2500 pro Person für 2 Wochen). Will vor allem ein Dach überm Kopf. Ein Kollege von mir hatte eine Ferienwohnung gebucht und stand nachts bei seiner Ankunft vor einem abgerissenen Haus.

  2. Ich war diesen Sommer auch 3 Wochen in den USA Roadtrip von Ost- nach Werstküste. Der Spass hat mich etwas 7’000 CHF gekostet. Wir haben es uns aber auch gut gehen lassen. In New York waren wir allerdings nur 2 Tage, das heisst dort konnte ich nicht allzu viel sehen, das wichtigste konnten wir dennoch besichtigen. Wir hatten auch 2 Mietwagen im Verlaufe der Reise, einen Hyudai Sonatta und einen Ford Mustang (Cabrio).

    Grüsse
    Thomas

  3. Ein toller Artikel über die USA, die ich nächste Woche auch besuchen werde.

    Es ist echt der Hammer, wie die Preise so schwanken können. Besonders dein Angebot mit den 50 Dollar muss ich noch suchen, weil ich es noch nicht gefunden habe.

    Ansonsten kann ich dir nur danken für deine vielen Tipps, die ich fast alle abklappern werde. Aber Couchsurfing ist nicht mein Ding, da werde ich nicht sparen 😉

    Toller/Geiler Artikel 😉

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