Kommentare zu: Bausparvertrag Teil 5: Zusammenfassung und Fazit https://www.kleiner-hai.de/2017/03/bausparvertrag-teil-5-zusammenfassung-und-fazit/ Immobilien, Finanzen und Freude am sparsamen Leben Sun, 06 Aug 2017 10:45:41 +0000 hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.9 Von: Rolando https://www.kleiner-hai.de/2017/03/bausparvertrag-teil-5-zusammenfassung-und-fazit/#comment-126 Sun, 06 Aug 2017 10:45:41 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=672#comment-126 Hallo Pascal,

ich finde es sehr gut, dass du dich diesem Thema angenommen hast und es so ausführlich beschreibst.
Es hilft mir gerade nochmal alle Punkte vor Augen zu halten, bevor es nächste Woche zum Notar gehen soll und dementsprechend eine Finazierung bei der Bank nötig ist.
Vielleicht hier meine Erkenntnisse aus bisherigen Erfahrungen und den Versuch meine Kreditvorschläge zu vergleichen:
Bei fremdgenutzten Immobilien darf die monatliche Belastung keine Rolle spielen, da sie so niedrig sein muss, dass das Gesamtbudget nicht leidet, sonst hängt man sich ein Klotz ans Bein.
Für die eigengenütze Immobile kann man das Glück haben, dass man das perfekte Objekt zum perfekten Preis bekommt und das auch noch in einem finanziellen Rahmen, der das Budget nur teilweise belastet. => Ich denke aber das 80-90% der Leser (und dummerweise auch ich) nicht in diesen Genuss kommen (außer man sucht gerade auf dem Land und kann im Homeoffice arbeiten (auch nicht mein Fall).
Damit spielt die monatliche Belastung einen sehr hohen Anteil an der Entscheidung.
Wenn man dan von einer durchschnittlichen Abzahlungsdauer von 25-35 Jahren ausgeht, dann sollte man sich bei 10jähriger Zinsbindung (mit akt. guten Konditionen) die Restschuld in 10 Jahren und das damit verbundene Zinsrisiko gut vor Augen halten.
Und wie man schön aus den Vergangenheitswerten ersehen kann sind Zinssprünge leider doch recht häufig, fällt nun meine Nachfinanzierung genau auf so ein hoch, hat man schnell ein Problem. (Rechenbeispiel: 2% Zins und 2% Tilgung macht bei einem Zinssatz von 3,5% in 10 Jahren nur noch 0,5% Tilgung bei gleicher Rate)… Sich wieder bei 3,5-4% Zinsen wiederzufinden halte ich für nicht unwahrscheinlich.
Desahalb haben mir meine Excelkenntnisse und 3 Abende geholfen:
Wir vergleichen jetzt 3 Werte:
1) mtl. Belastung über die gesamte Laufzeit,
2) Gesamtkosten und
3) Laufzeit (Wir sind 1 Jahrzehnt früher geboren und müssen schauen, dass bis Rente abbezahlt ist)
und verändern die Sollzinsen zw. 2-6% für Folgekredite.
Damit sind die Kreditvorschläge wieder recht gut vergleichbar…
Als Ergebnis:
Deshalb haben wir versucht bei der Finanzierung auf mehrere Kreditbausteine zu setzen.
1) KfW => Nachrangigkeit bei Krediten => somit für Hauptkredit bessere Konditionen
2) Annuitätendarlehen 10 JAhre mit vernünftiger Tilgung => mtl. Belastung
3) TA-Modell 15 + 10 um Zinssicherheit zu gewährleisten
(Riestersparen haben wir aufgrund der (unklaren) Nachbesteuerung wieder entfernt

Als Basis haben wir ein fiktives Annuitätendarlehen über die gesamte Laufzeit, sowie ein fiktives TA-Modell über die gesamte Summe hergenommen und schauen, ob die Gesaamtkosten dann besser oder schlechter ausfallen, je nachdem wie welcher Kreditbaustein ausfällt

Und wie schon oft auf der Webseite beschrieben: einzelene Sollzinssätze sind dann untergeordnet, können aber wunderbar als Argumente bei den Verhandlungen mit verschiedenen Banken hergenommen werden.

Beste Grüße
Rolando

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Von: Yanneck-Morten Bliesmer https://www.kleiner-hai.de/2017/03/bausparvertrag-teil-5-zusammenfassung-und-fazit/#comment-64 Wed, 15 Mar 2017 08:57:30 +0000 https://www.kleiner-hai.de/?p=672#comment-64 Vielen Dank für diesen wirklich umfangreichen Beitrag. Die Idee mit dem Grenzzinssatz finde ich sehr spannend und werde sie auf jeden Fall in meine zukünftigen Finanzierungen einfließen lassen. Nicht unbedingt im Zusammenhang mit Bauspardarlehen, aber sehr wohl bei der Wahl meiner Zinsbindungsfrist für Annuitätendarlehen.

Beste Grüße
Yanneck

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